Klassische Werbung verliert an Bedeutung

Online Marketing Kampagne

 

Mehr Anfragen – Mehr Neukunden

Online Marketing verändert sich rasch. Für viele Unternehmer wird es immer schwieriger am Ball zu bleiben und alle wichtigen Marketing Kanäle zu verstehen. Ein Kampagnenmanager kann dir dabei helfen, erfolgreiche Online Marketing Kampagnen aufzusetzen damit du deine Ziele langfristig erreichen kannst.

Die 3 größten Herausforderungen:

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Die Plattformen ändern sich zu schnell

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Die Werbekosten steigen

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Sperrungen und geschlossene Konten

6 Schritte zum Ziel

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Ziele setzen

Zielgruppen identifizieren

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Inhalt definieren

Tracking einrichten

Kampagne einrichten

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Kampagne optimieren

Für wen eignet sich eine Online Marketing Kampagne?

Als lokaler Dienstleister oder Unternehmer kannst du dich mit gutem Online Marketing sehr schnell von deinen Konkurrenten abheben und vor Ort mehr Kunden gewinnen. Klassische Werbung verliert immer mehr an Bedeutung. Nur mit einer guten Digitalstrategie kannst du dein Unternehmen fit für die Zukunft machen.

Wenn du als Online Unternehmer, Coach, Berater, Speaker oder Branchen-Experte mehr kaufkräftige Kunden benötigst, führt kein Weg daran vorbei, auf der richtigen Plattform an die richtige Zielgruppe Werbung zu schalten.

Wenn du Affiliate Marketer bist und Produkte von anderen empfiehlst, verdienst du mit jedem verkauften Produkt eine Provision. Mit der richtigen Online Marketing Kampagne kannst du noch mehr Traffic, also Kundenverkehr, auf dein Affiliate Produkt lenken.

Eine Online Marketing Kampagne eignet sich für Unternehmer in allen Branchen, die ihr Marketingbudget effizient einsetzen, den Umsatz erhöhen und langfristig mehr Kunden bekommen möchten.

Was ist eine Online Marketing Kampagne?

Eine Online Marketing Kampagne ist eine zeitlich begrenzte Marketing Aktion, die aus vielen Einzelteilen bestehen kann. Die Werbebotschaft wird auf einem oder mehreren Kanälen an eine ganz spezifische Zielgruppe ausgespielt und verfolgt ein zuvor definiertes Ziel. So eine Kampagne eignet sich besonders, wenn deine Zielgruppe regelmäßig Online Medien nutzt.

Das Internet bietet sehr viele Online Marketing Kanäle um eine erfolgreiche Kampagne aufzusetzen. Die wichtigsten sind sicher Facebook, Google, Pinterest, Linkedin, Xing und YouTube. Je nachdem welche Zielgruppe du ansprechen möchtest und welches Ziel du verfolgst, solltest du auch den richtigen Kanal auswählen.

Online Marketing Kampagnen werden immer nach demselben Prinzip aufgesetzt. Ich verwende dazu das System der 6-Schritte-Kampage.

  1. Ziele setzen
  2. Zielgruppen identifizieren
  3. Inhalt definieren
  4. Tracking einrichten
  5. Kampagne einrichten
  6. Kampagne optimieren

In der Praxis gibt es zwei große Ziele, die man mit einer Online Werbekampagne verfolgen kann. Entweder man versucht potentielle Interessenten, also Leads zu gewinnen, die man später in Kunden umwandelt, oder man versucht unmittelbar über die Werbeanzeige zu verkaufen.


Welche Kampagnenart und welche Online Marketing Kanäle sich für deine Ziele eignen, kann dir ein Kampagnenmanager beantworten.

Was macht ein Kampagnenmanager?

Ein Kampagnenmanager erstellt profitable Online Marketing Kampagnen bei Facebook, Google, YouTube, Pinterest, Xing und vielen anderen Plattformen im Internet. Er plant gemeinsam mit dir unterschiedliche Kampagnen, zum Beispiel zur Neukundengewinnung, als Geburtstags-Aktion, zum Winter- oder Sommerschluss, für eine bevorstehende Veranstaltung oder zur Einführung eines neuen Produktes oder einer Dienstleistung.


Der Kampagnenmanager beobachtet deine Mitbewerber und überlegt, wie du dich am besten von der Konkurrenz abheben kannst. Er erarbeitet Strategien, mit denen du deine Leistung noch besser verkaufen kannst. Ein Kampagnenmanager ist nicht ständig im Unternehmen und hat somit auch nicht den gefährlichen Tunnelblick. Er schaut von außen auf deinen Betrieb und liefert Ideen, wie du dein Produkt oder deine Dienstleistung effizienter anbieten kannst.


Wenn du gemeinsam mit dem Kampagnenmanager eine Kampagne umsetzen möchtest, wird er mit dir dein genaues Ziel erarbeiten. Es ist für dich und den Kampagnenmanager wichtig zu definieren, was erreicht werden soll. Nur so kann der Experte auch die die richtige Zielgruppe im Internet finden. Für jede Kampagne müssen Inhalte erstellt werden. Diese wird der Kampagnenmanager gemeinsam mit dir erarbeiten und erstellen. Du bist dabei der Fachexperte in deinem Bereich und der Kampagnenmanager weiß, welcher Content im Internet funktioniert und welcher nicht. Eine erfolgreiche Kampagne muss laufend überwacht werden. Dazu wird ein Tracking, also eine Nachverfolgung eingerichtet. So kann der Kampagnenmanager nach dem Aufsetzen der Kampagne laufend optimieren und steuernd eingreifen.


Ein guter Kampagnenmanager ist mit seinem Kunden in ständigem Kontakt. Bis eine Kampagne wirklich profitabel läuft, können einige Wochen oder Monate vergehen. In dieser Zeit wird der Experte schlechte Inhalte abschalten oder verändern, gute Inhalte noch besser machen, die Zielgruppe laufend anpassen und den gesamten Prozess überwachen und wenn notwendig laufend anpassen.


Ein guter Kampagnenmanager beschäftigt sich täglich mit den unterschiedlichen Plattformen und hat dadurch auch immer das aktuelle Wissen und ist ein Experte in diesem Gebiet.

Die 6-Schritte-Kampagne

Die 6-Schritte-Kampagne ist ein standardisierter Prozess, der auf allen Kanälen angewendet werden kann um erfolgreiche Kampagnen umzusetzen. Die ersten fünf Schritte erfordern ein umfassendes Wissen im Online Marketing. Sie werden einmal aufgesetzt und auch als Setup bezeichnet.
Viel wichtiger ist aber der sechste Schritt, die Optimierung. Die Kampagnenoptimierung findet laufend statt und erfordert viel Erfahrung. Jede Zielgruppe reagiert anders auf Werbung. Damit die Kampagne langfristig profitabel läuft, muss sie ständig überwacht und optimiert werden. Ziel ist es natürlich eine stabile Kampagne zu erstellen. Dennoch ändern sich die Plattformen, die Bedürfnisse der Kunden oder Richtlinien auf den Plattformen. Die Kennzahlen werden analysiert und die Kampagne wird an die geänderten Bedingungen angepasst.
Aber beginnen wir beim ersten Schritt, der Zieldefinition.

1. Ziele setzen

Was ist dein Ziel? Was möchtest du erreichen?
Wenn du mehr verkaufen möchtest, musst du entscheiden, ob du direkt verkaufen oder erst Interessenten sammeln möchtest um dann zu verkaufen. Auf Facebook kann man nicht direkt hochpreisige Produkte verkaufen. Hier muss man vorher Leads, also potentielle Kunden vorwärmen. Kunden gehen nicht auf Facebook um etwas zu suchen oder zu kaufen. Auf Facebook wollen Kunden unterhalten werden. Auf Google suchen Kunden allerdings ganz gezielt um zu kaufen oder ein Problem zu lösen. Google eignet sich daher besser, um direkt zu verkaufen. Likes auf Facebook sammeln ist nur ein Zwischenschritt und kein Ziel, welches du verfolgen solltest.
Wenn du über das Internet etwas verkaufen oder einen potentiellen Kunden gewinnen möchtest, musst du zuerst festlegen, was dich ein Verkauf oder die Kontaktdaten von einem Interessenten kosten dürfen. Die Werbekosten dürfen den Deckungsbeitrag für das Produkt oder die Dienstleistung langfristig nicht überschreiten. Je mehr Verkäufe man haben möchte, umso teurer werden die Verkäufe. Erst kaufen die „Low hanging fruits“. Also Kunden, die ohnehin kaufen wollten. Danach ist es schwieriger Kunden zum Kaufen zu bewegen.
Ein gutes Ziel für den Anfang ist das Sammeln von Leads, da sie am einfachsten und günstigsten sind. Man kann relativ schnell herausfinden, ob sich die angebotene Leistung über das Internet verkaufen lässt. Ein Lead, also eine E-Mail-Adresse, eine Telefonnummer oder eine Adresse kann schon 2-3 Euro kosten.

Im Vorfeld muss man durchrechnen was ein Kunde oder ein Lead kosten darf.

2. Zielgruppen identifizieren

Egal auf welcher Plattform man ist, braucht man eine Zielgruppe. Man unterscheidet zwischen einer kalten und einer warmen Zielgruppe. Die kalte Zielgruppe kennt dich noch nicht, würde aber deine Produkte brauchen und auch kaufen. Eine warme Zielgruppe kennt dich oder dein Unternehmen bereits. Diese Kunden haben schon etwas von dir gehört oder haben schon Produkte von dir gekauft.

Mit Kampagnen verfolgt man immer zwei Ziele. Zuerst versucht man eine kalte Zielgruppe anzusprechen und in eine warme umzuwandeln. Im zweiten Schritt versucht man an die vorgewärmte Zielgruppe zu verkaufen. Dazu muss man erstmal Reichweite aufbauen um bekannt zu werden. Das macht man z.B. über Videos oder Reichweitenkampagnen. Dein Name und deine Leistungen müssen bekannt werden. Das würde auch mit einem kurzen Newsletter funktionieren in dem man immer wieder nützliche Tipps gibt. Die warme Zielgruppe sollte laufend vergrößert werden.

Viele Menschen werden vermutlich eher zu einer Werkstatt gehen, die sie immer wieder sehen und mit positiven Aussagen verbinden als zu einer Werkstatt die sie eigentlich kaum kennen.

3. Content definieren

Als Content bezeichnet man unterschiedliche Inhalte, die auf Online Kanälen platziert werden können. Guter Content können zum Beispiel Bilder, Videos, Blogartikel, Testimonials, E-Books oder Podcasts sein.

Am besten erstellst du eine Content-Bibliothek wo du alle relevanten Inhalte sammelst. Idealerweise sortierst du den Content für eine kalte und eine warme Zielgruppe. Was möchten Menschen von dir sehen, wenn sie dich noch nicht kennen und was interessiert Kunden die dich bereits kennen?

Content für kalten Traffic

  • Stell dich kurz vor
  • Stell dein Produkt oder deine Dienstleistung vor
  • Erstelle einen Ratgeber, eine Checkliste oder ein E-Book mit deinem Wissen

Content für warmen Traffic

  • Sprachnachrichte
  • Persönliche Tipps
  • Erklärvideos
  • Angebote

Viele Inhalte kannst du aber auch für beide Zielgruppen verwenden.

4. Tracking einrichten

Wenn ein Interessent über eine Werbeanzeige auf deine Webseite kommt, muss man das messen. Dazu kann man einen Code von Facebook, Google oä. auf deiner Webseite einbauen. Wenn man eine Kampagne bei Facebook macht, kann man ein Conversion-Tracking machen. Jeder Kunde, der eine bestimmte Aktion auf der Webseite gesetzt hat, wird anonym gespeichert. Facebook kann so andere Leute suchen, die ähnlich wie diese Personen sind und an sie auch die Werbeanzeige ausspielen. Umso besser Facebook, Google und Co. verstehen, welche Kunden die gewünschte Handlung setzen, desto leichter finden diese Plattformen neue Kunden, die sich ebenfalls für dein Angebot interessieren.

5. Kampagnensetup

Alle Vorbereitungen werden im Kampagnensetup zusammengeführt. Es gibt nicht die eine Kampagne. Man kann nicht eine perfekte Kampagne bauen. Es gibt immer mehrere Möglichkeiten. Das Wichtigste ist immer das Testen. Die Kampagne wird nach einer bestimmten Struktur oder Vorgehensweise erstellt, anhand dieser wir lernen. Zu Beginn werden Testkampagnen erstellt um erste Informationen zu gewinnen. Damit findet man die wichtigsten Kennzahlen heraus und erfährt, wie viele Leads man um welchen Preis gewinnen kann. Die Ergebnisse werden analysiert und die nächsten Schritte können gesetzt werden.

6. Kampagnen optimieren

Eine Kampagne wird nach dem KAA Prinzip analysiert und optimiert. KAA steht für Kennzahlen, Analyse, Aktion. Die Optimierung einer Kampagne kann etwas dauern. Man muss viel testen und die Kosten, die Relevanz, die Frequenz uvm. laufend kontrollieren.

Kennzahlen:
Im ersten Schritt werden relevante Kennzahlen entlang des gesamten Prozesses gesammelt. Diesen vordefinierten Prozess nennt man auch einen Funnel, also einen Trichter. Ein Funnel könnte zum Beispiel so aussehen.

Zu Beginn kommen sehr viele Interessenten in den Trichter, einige davon klicken auf die Werbeanzeige und kommen auf eine bestimmte Webseite, eine Landingpage. Diese Seite ist nur darauf ausgelegt um das Ziel zu erreichen. Hier kann sich der Interessent vielleicht zu einem Termin eintragen oder seine E-Mail-Adresse eingeben.

Entlang des Funnels lassen sich sehr viele Kennzahlen ermitteln die erhoben werden müssen. Das Sammeln der Kennzahlen hat noch nichts mit Analyse zu tun. Hier wird einfach nur gesammelt.

Analyse:
Bei der Analyse werden die Zahlen miteinander verglichen und anhand von Erfahrungen evaluiert. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um sich zu überlegen was der Grund sein könnte, warum die Zahlen so sind wie sie sind. Dazu ist es wichtig, alle Zahlen entlang des Funnels zu haben und mehrere Werbeanzeigen miteinander zu vergleichen.

Die Analyse kann stimmen oder nicht. Wichtig ist zu testen und zu analysieren. Wenn die Änderung keine Verbesserung bringt, muss man wieder etwas anderes probieren und weiter analysieren. Alles was gut funktioniert, kann weiter ausgebaut werden.

Aktion:
Aktion bedeutet, dass laufend neue Tests gemacht werden. Man kann die Werbeanzeigen verändern (Überschrift, Text, Bild) oder neue Zielgruppen ansprechen. Hier darf man ruhig kreativ sein und viel ausprobieren. Die Werbeanzeige muss Aufmerksamkeit erregen und sollte dich von anderen Anzeigen abheben. Der Text auf den Werbeanzeigen kann schon sehr viel ausmachen.

Wenn zwei verschiedene Werbeanzeigen geschaltet werden und eine besser läuft als die andere, kann die schlechte einfach abgedreht werden und die gute wird dupliziert. Hier wird jeweils eine Kleinigkeit geändert, um die gute noch besser zu machen.

Zu Beginn startet man die Online Marketing Kampagne mit einem sehr geringen Budget von 2-10 Euro. Es ist nicht sinnvoll mit einem sehr hohen Budget zu starten, weil man noch zu wenige Informationen hat und nur Geld verbrennen würde. Täglich werden die Werbekosten um 10-20% erhöht um optimale Ergebnisse zu erhalten. Beginnt man mit zu hohem Budget, würde Facebook den hohen Betrag ausgeben, ohne das der Facebook-Algorithmus die Kampagne bereits optimiert hat. Das Geld wäre verloren.

Online Marketing Plattformen

Unterschiedliche Angebote lassen sich auf unterschiedlichen Plattformen verkaufen. Je nach Preis, Zielgruppe und Angebot sollte man den richtigen Kanal verwenden. Ich möchte hier die wichtigsten Plattformen erklären.

Facebook Kampagnen

Facebook ist keine Plattform auf die man geht um Produkte zu kaufen. Facebook Nutzer möchten sich mit Freunden unterhalten, wollen Infos bekommen, Videos ansehen, politische oder gesellschaftliche Themen diskutieren. Facebook ist kein Shopping-Center.

Kleine Produkte kann man anbieten, wenn man es gut macht. Der maximale Preis um den man auf Facebook an kalte Zielgruppen verkaufen kann liegt bei 50 Euro. Physische Produkte lassen sich allerdings besser verkaufen als digitale Produkte.

Teure Coachings oder Beratungen lassen sich auf Facebook nicht direkt verkaufen. Hier muss man vorher Leads sammeln und kann danach an die warme Zielgruppe verkaufen. Facebook eignet sich hervorragend um Leads, also zum Beispiel E-Mail-Adressen zu sammeln.

Problemlösungen wie z.B. bei Zahnschmerzen, Notdienste usw. kann man sehr schwer über Facebook bewerben. Wenn der Kunde ein akutes Problem hat, sucht er auf Google.

Lokale Unternehmen können Rabattgutscheine zur Verfügung stellen. Wenn sich ein Kunde in eine Liste einträgt, bekommt er einen Gutschein. Auch ein kurzes E-Book mit den Trends des Jahres funktionieren sehr gut um Leads zu sammeln. Auf Facebook möchte man Nachfrage erzeugen. Die Kunden wissen noch nicht, dass sie ein Problem haben.

Instagram Kampagne

Instagram Marketing funktioniert ähnlich wie Facebook Marketing. Leute wollen auch auf Instagram nicht kaufen. Man kann aber auch hier gut Leads sammeln. Die Zielgruppe auf Instagram ist etwas jünger als auf Facebook. Die Werbeanzeigen für Instagram werden auch über den Facebook Businessmanager gemacht. Man sollte hier aber auch besonders auf die Qualität der Bilder achten.

Google Suche

Wenn jemand ein Problem hat, geht er auf Google. Google Werbung ist oft auch teuer, weil zu erwarten ist, dass der Kunde für die Lösung seines Problems Geld ausgeben wird.
Google spielt 0-4 Werbeanzeigen bei einer Suchanfrage aus. Null, wenn niemand auf dieses Keyword eine Werbung geschalten hat. Normal werden drei Anzeigen ausgespielt. Wenn ganz klar aus der Suchanfrage herausgeht, dass der Kunde etwas kaufen will, kann auch eine vierte Anzeige kommen.

Ein lokaler Unternehmer sollte immer auf seine Dienstleistung in seinem Einzugsgebiet, Google Werbung schalten. Die Dienstleistung mit einem speziellen Alleinstellungsmerkmal kann sehr gute Leads bringen. Mit dem kurzen Beschreibungstext auf Google muss sich der Kunde für dein Unternehmen entscheiden.

Wichtig bei Google Werbung ist, es muss jemand nach dem Produkt oder der Dienstleistung suchen. Wenn niemand sucht, bringt Google Werbung nichts.

Pinterest Kampagne

Pinterest ist eine Plattform wo man Bilder suchen und abspeichern kann. 80% der Nutzer sind Frauen. So etwas gibt es auf keiner anderen Plattform. Wenn du Produkte im Bereich Design, Garten, Haushalt, Kinder, Koch usw. anbieten möchtest, solltest du auf Pinterest aktiv sein. Technische Dinge oder direkter Verkauf funktionieren nicht.

E-Commerce und Leadgenerierung funktionieren sehr gut, wenn man in der richtigen Nische unterwegs ist. Man muss viele Bilder posten um immer relevant zu bleiben.

Linkedin & XING

Linkedin und XING sind Business Netzwerke. Es gibt weniger tägliche User, aber viele monatliche User. Man hat einen Newsfeed, man kann Freundschaftsanfragen versenden und bekommen.

Man kann in beiden Netzwerken sehr einfach seine Zielgruppe ansprechen. Linkedin ist etwas besser für Werbung geeignet als XING. Es ist relativ einfach, zum Beispiel nach dem Job-Titel zu suchen.

Bei Linkedin können auch bezahlte Nachrichten an fremde Personen verschickt werden. Eine gute und kostenlose Strategie ist, Fremden eine Freundschaftsanfrage zu schicken, um dann das Produkt anzubieten. Das wird zwar oft als nervig empfunden, aber es funktioniert.

Teure Business to Business (B2B) Produkte lassen sich gut über Xing und Linkedin anbieten. Beide Plattformen haben viel weniger Traffic als Facebook, Instagram und YouTube. Auch die Klicks sind oft teurer. Dennoch sind die Kanäle im Business Bereich sehr sinnvoll.

YouTube

YouTube ist eigentlich eine Suchmaschine. Nutzer geben ihr Keyword ein und wollen etwas finden. Entweder suchen Menschen, weil es ihnen langweilig ist oder sie haben ein konkretes Problem und wollen eine Lösung dafür haben.

Man kann gut kleine Produkte wie Bücher, Spiele, Gadgets, Schönheitsprodukte usw. verkaufen oder Leads mit einem gratis E-Book oder einem Webinar generieren.

Du muss dabei nicht unbedingt vor die Kamera. Du kannst etwas erklären ohne vor die Kamera zu treten oder du suchst dir einen Dienstleister, der ein professionelles Video für dich erstellt.

Verkaufskampagnen entwickeln

Für jede Branche gibt es eine eigene Möglichkeit um Kampagnen aufzusetzen. Verkaufskampagnen können unterschiedlich aufgebaut werden. Ich möchte dir hier einige Kampagnen vorstellen.

Lokale Unternehmen

Unter einem lokalen Unternehmen versteht man ein Unternehmen, welches ein regionales Einzugsgebiet hat. Das kann ein Restaurant, ein Masseur, ein Montageunternehmen, eine Werkstatt oder ein Shop sein. Regionale Betriebe bieten oft auch verschiedene Dienstleistungen an. Lokale Unternehmen können sehr stark von einer Online Marketing Kampagne profitieren.

Diese Unternehmen sollten auf jeden Fall Google Werbung machen. Die Anzeigen werden nur im lokalen Umkreis geschalten. Wenn jemand nach der Leistung sucht, sollte der Unternehmer gefunden werden.

Ebenso gut funktioniert regionales Facebook Marketing mit Rabattgutscheinen oder Aktionen. Das macht Sinn, weil die meisten Kunden Aktionen lieben. Man muss immer einen Anreiz setzen warum Kunden jetzt kaufen sollten. Für regionale Unternehmer ist auch eine eigene E-Mail-Liste enorm wichtig. Dabei tragen sich Interessenten in eine E-Mail-Liste ein und können danach jederzeit per Mail angeschrieben werden.

Experten und Dienstleister

Kunden die eine gewisse Expertise und Ausbildung voraussetzen (Ärzte, Steuerberater, Physiotherapeuten, Design, Gartengestaltung uvm.) können auch sehr einfach neue Kunden über eine Online Marketing Kampagne gewinnen.

Der Experte kann einen Mitgliederbereich erstellen und Kurse anbieten. Die Kurse kann man verkaufen oder auch kostenlos anbieten. Wenn man diese Kurse kostenlos anbietet, kann man auf sich aufmerksam machen und sich so von Mitbewerbern anheben. Der Experte schafft damit ein Alleinstellungsmerkmal und kann sich damit einen Wettbewerbsvorteil verschaffen.

Für die Dienstleistung kann man zum Beispiel Google oder Facebook Werbung machen und die Besucher auf eine Landingpage schicken auf der sie den Experten kontaktieren können. Man kann lokale Werbung auf Google, Facebook oder YouTube schalten oder Xing und Linkedin dazu verwenden.

In vielen Fällen macht es keinen Sinn, ein E-Book zu schreiben. Von einem Steuerberater möchte man kein E-Book sondern die Leistung. Von einer Stylistin könnte man allerdings schon wieder ein E-Book haben wollen.

Keine Angst, die Leute machen sich die Dienstleistung nicht selbst nur weil sie ein E-Book bekommen haben. Aber sie kaufen dann eher bei dem Anbieter von dem sie das E-Book bekommen haben und nicht von einem Unbekannten.

Coaches, Berater und Speaker

Viele Coaches brauchen mehr Kunden. Das können zum Beispiel Coaches in der Fitnessbranche oder im Verkauf sein. Coaches brauchen oft Leads die sie anrufen und Termine vereinbaren können. Über Facebook kann man Menschen auf eine Landingpage schicken. Auf dieser Seite sollte das Coaching beschrieben werden. Die Kunden kann man auf ein Kontaktformular oder zu einem Terminkalender schicken.

Noch besser funkt es, wenn man ein Erklärvideo macht, wo der Coach die besten Tipps zum Thema gibt. Dieses Video spielt man an die Zielgruppe aus. Danach spielt man eine spezielle Online Marketing Kampagne an alle Kunden aus, die dieses Video gesehen haben. Mit dieser Kampagne schickt man die Kunden auf die Landingpage. Die Kampagnen können auf unterschiedlichen Kanälen ausgespielt und miteinander kombiniert werden.

Gut funktionieren kann auch, wenn man die Interessenten nicht auf eine Landingpage sondern in eine Facebook Gruppe holt. In dieser Gruppe kann der Coach seine Zielgruppe anwärmen und so für einen Termin gewinnen.

Info-Unternehmer

Info Unternehmer treten oft als eigene Marke auf. Sie sind ähnlich wie Coaches, sie coachen aber nicht persönlich und sind oft günstiger.

Selbstständige im Info Business brauchen immer eine Landing Page mit Leadmagnet. Ein Leadmagnet ist ein kleines Geschenk, dass sich der Interessent kostenlos sichern kann. Auf diese Landing Page werden Werbeanzeigen geschalten. Nach dem sich der Kunde das gratis Produkt geholt hat, kann ein günstiges Produkt, ein sogenannter Trippwire (Stolperdraht) günstig verkauft werden. Mit E-Mail-Marketing wird dann das eigentliche Hauptprodukt angeboten.

Man kann eine Facebook-Kampagne, YouTube Kampagne oder eine Google Kampagne aufsetzen. Bei Google bietet man auf den Suchbegriff und schickt die Kunden zur Landingpage. Zu Beginn kann man eine Landingpage mit einer Facebook Werbekampagne verbinden und einfach mal Interessenten sammeln.

SAAS Unternehmer

SAAS heißt Software as a Service. Die Software lädt man sich nicht herunter, sondern nutzt sie online direkt über das Internet. Für eine Software kann man Werbung machen, indem man die Software auf Facebook erklärt und der Kunde kann diese 14 Tage kostenlos testen. Der Anbieter kann auch Webinare oder Live Demos machen in denen er die Software und die Funktionen zeigt.

Die Kunden laden sich die Software herunter und probieren diese gleich aus. Im Idealfall bleibt der Kunde dann auch nach dem 14-tägigen Aktionszeitraum. Man kann auch ein kostenloses E-Book anbieten und damit kostenlose Leads generieren. Das geht mit Facebook, YouTube oder Google.

Webshops

Wenn man eine Online Marketing Kampagne für einen Webshop erstellt, sollte man die Kampagne immer gut tracken. Man kann die Kampagnen von offline Shops einfach in den online Bereich übernehmen. Besonders beliebt sind Aktionen zum Sommerschlussverkauf, Winterschlussverkauf, Zahl 1 und Nimm 2, 50% für eine Woche usw.

Kunden kaufen das Aktionsprodukt und nehmen andere Produkte mit. Der Shop gewinnt damit an Reichweite und Bekanntheit.

Man kann dazu Facebook, YouTube und Google Kampagnen schalten. Als Webshop Betreiber sollte man immer Re-Marketing Kampagnen machen. Kunden die bereits etwas in den Warenkorb gelegt, aber nicht gekauft haben, sollten die Werbung unbedingt nochmal sehen. Das sind hochpotentielle Kunden die eher kaufen.

Lead Kampagnen anlegen

Jedes Unternehmen braucht Kundenanfragen. Kundenanfragen oder Anfragen von einem potentiellen Kunden nennt man Lead. Mit vielen Leads bekommt man viele Kunden. Es gibt unterschiedliche Kampagnen mit denen man qualifizierte Leads sammeln kann. Man unterscheidet zwischen B2C (Business to Customer) und B2B (Business to Business) Leads.

B2C Leads

Bei einer B2C Kampagne gibt es zwei Dinge zu beachten. Um Leads zu sammeln braucht man einen Lead Magneten. Das kann ein kostenloses E-Book, eine Checkliste, ein Gutscheinheft, ein Webinar oder ähnliches sein. Kunden müssen den Leadmagneten wollen und dafür bereit sein, die E-Mail-Adresse einzugeben.

Der einfachste und beste Leadmagnet ist etwas, was sich Kunden schnell holen ohne viel nachzudenken. Das kann eine Checkliste oder ein Ratgeber sein. Webinare und Online Seminare eignen sich nicht so gut, weil sich der Kunde dafür Zeit nehmen muss.

Gut funktionieren „die besten Trends“, „die Strategien des Jahres“, „die 5 Schritte“, „die 5 Fehler“, Gutscheine oder Rabattaktionen.

Damit sich Kunden den Lead Magneten herunterladen braucht man Traffic, also Besucher auf einer speziellen Seite. Am besten funktioniert dafür noch Facebook Marketing. Man braucht nur ein Bild und einen Text.

Der Kunde klickt auf die Werbeanzeige und kommt auf die Landingpage. Dort ist nur ein Bild und die Möglichkeit, eine E-Mail Adresse einzutragen. Wenn der Kunde die E-Mail-Adresse bestätigt hat, bekommt er das gewünschte Freebie, also sein Geschenk. Im Anschluss kann man den Kunden noch auf eine Verkaufsseite schicken auf der man ein günstiges Produkt, eine Dienstleistung oder ein kostenloses Beratungsgespräch anbieten kann. Der Wert des Produktes kann zwischen 9 und 20 Euro liegen.

B2B Leads

Als B2B Leads bezeichnet man Leads, wo ein Unternehmer andere Unternehmer findet, die gerade seine Leistung suchen. Über Facebook kann man dem Jobtitel suchen. Noch besser ist es, im B2B Bereich Xing und Linkedin zu verwenden.

Zu Beginn sollte man immer schauen, auf welcher Plattform die meisten Menschen mit dem gewünschten Jobtitel sind. Danach entscheidet man sich für die Plattform mit den meisten potentiellen Kunden.

Im B2B sollte man auch immer mit wiederkehrenden Online Marketing Kampagnen arbeiten. Wenn Interessenten schon auf der Webseite waren, sollten sie wieder an das Unternehmen erinnert werden. Google Kampagnen könne in diesem Bereich auch sehr gut funktionieren. Es ist aber oft schwer die richtigen Personen anzusprechen. Es ist oft einfacher, auf Google eine Online Marketing Kampagne für einen bestimmten Suchbegriff eines Problems aufzubauen.

B2B Kunden wollen oft keine E-Books lesen. Sie wollen Kontakt aufnehmen. Daher reicht oft ein Kontaktformular wo sich die Kunden eintragen können.

Warum du mit einem Kampagnenmanager arbeiten solltest?

Herausforderung 1: Die Plattformen ändern sich zu schnell

Facebook, Google, YouTube, Pinterest und alle anderen Plattformen sehen jedes Mal anders aus. Sie ändern sich ständig und es ist schwierig am Puls der Zeit zu bleiben. Mit den richtigen Experten, die sich täglich mit diesem Thema beschäftigen, hast du die nötige Unterstützung und aktuelles Wissen.

Herausforderung 2: Die Werbekosten steigen

Während sich die Klickpreise im Online Marketing vor einigen Jahren noch im Cent-Bereich bewegt haben, sind jetzt auf den großen Plattformen mehrere Euros pro Klick die neue Normalität. Du brauchst das Wissen und die Unterstützung günstige Klicks und Leads zu sammeln.

Herausforderung 3: Sperrungen und geschlossene Konten

Gesperrte Konten, abgelehnte Kampagnen und negatives Feedback können deinem Business ernsthaft schaden und dich aus der Bahn werfen. Nur mit dem richtigen Prozess und Feedback kannst du diese Probleme ein für alle Mal vermeiden und dich voll aufs Wesentliche konzentrieren.

FAZIT

Das klassische Marketing verliert nach und nach an Bedeutung. Auch die Möglichkeiten im Online Marketing verändern sich ständig. Viele Unternehmer sind mit den laufenden Veränderung und der Fülle an neuen Online Medien überfordert.

Ein erfahrener Kampagnenmanager kennt die wichtigsten Online Marketing Kanäle und kann diese genau nach deinen Bedürfnissen einsetzen. Er plant mit dir gemeinsam effiziente und langfristig erfolgreiche Online Marketing Kampagnen.

Um Interessenten und Kunden zu gewinnen, eignen sich derzeit Facebook, Google, Pinterest, Linkedin, Xing und YouTube. Je nachdem welche Zielgruppe du ansprechen möchtest und welches Ziel du verfolgst, solltest du gemeinsam mit dem Kampagnenmanager den richtigen Kanal auswählen.

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Rene Fasching Online Marketing Experte

Rene Fasching
Online Marketing Experte und Kampagnenmanager

Spezialisiert auf EPU (Ein-Personen-Unternehmen) und KMU (Kleine und mittlere Unternehmen)

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