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ChatGPT Ads in Österreich: Was Unternehmen jetzt wissen sollten

ChatGPT Ads können Unternehmen dort sichtbar machen, wo Menschen Fragen stellen, recherchieren und Lösungen vergleichen. Wir erklären, wie der neue Werbekanal funktioniert, für wen er interessant sein könnte und welche Grenzen es aktuell noch gibt.
Persönliche Beratung im Rahmen einer Betriebsanalyse im Burgenland
17. September 2026
9 Min. Lesezeit

Werbung in ChatGPT ist in Österreich angekommen. Unternehmen können inzwischen Kampagnen über den OpenAI Ads Manager anlegen und Anzeigen in ChatGPT schalten.

Interessant ist dabei nicht nur, dass ein weiterer Werbekanal entstanden ist. Spannender ist der Moment, in dem eine Anzeige erscheinen kann. Menschen nutzen ChatGPT, um Fragen zu stellen, Probleme zu verstehen, Produkte oder Leistungen zu vergleichen und Entscheidungen vorzubereiten. Genau dort entsteht eine neue Möglichkeit für Unternehmen.

Das bedeutet aber nicht, dass jetzt jedes KMU sein Budget von Google oder Meta zu ChatGPT verschieben sollte. Der Kanal ist jung und wichtige Erfahrungswerte fehlen bisher noch.

Die entscheidende Frage:

Nicht: „Muss ich jetzt auch ChatGPT Ads schalten?“

Sondern: „Passt ChatGPT Ads dazu, wie meine Kunden recherchieren und Entscheidungen treffen?“

Was sich mit ChatGPT Ads in Österreich geändert hat.

OpenAI hat ChatGPT Ads im August 2026 auf zahlreiche europäische Märkte ausgeweitet, darunter Österreich. Seit Ende August ist auch der Self-Service-Zugang über den Ads Manager für österreichische Unternehmen verfügbar.

Unternehmen können damit Kampagnen selbst erstellen und verwalten. Je nach Kampagnenziel kann auf Sichtbarkeit, Klicks oder Conversions optimiert werden.

Für Werbekonten in Österreich liegt das aktuelle Mindest-Tagesbudget bei 15 Euro. Damit ist ein erster Test grundsätzlich auch ohne großes Werbebudget möglich.

Gleichzeitig entwickelt OpenAI das Werbesystem laufend weiter. Dazu gehören neue Anzeigen- und Interaktionsmöglichkeiten sowie stärkere Verbindungen zwischen Werbung, Shops, CRM-Systemen und KI-gestützten Interaktionen.

ChatGPT Ads befinden sich noch in einer frühen Phase.

Funktionen, Auslieferung, Messung und verfügbare Werbeformate können sich verändern. Wer jetzt startet, testet also nicht nur eine Kampagne, sondern auch einen noch jungen Werbekanal.

Wie Werbung in ChatGPT funktioniert.

ChatGPT Ads funktionieren nicht einfach wie Google-Suchanzeigen mit einer neuen Oberfläche.

Anzeigen können unterhalb einer ChatGPT-Antwort erscheinen und sind klar vom eigentlichen Inhalt getrennt. Eine Anzeige kann beispielsweise Unternehmensname, Logo, Überschrift, Beschreibung, Bild und einen Link zur Landingpage enthalten. Der größere Unterschied liegt aber in der Ausspielung.

Welche Signale beeinflussen die Ausspielung?

  • worüber gerade gesprochen wird
  • welche Absicht hinter der Unterhaltung erkennbar ist
  • welche Landingpage beworben wird
  • was in Überschrift und Anzeigentext steht
  • welche sogenannten Context Hints der Werbetreibende hinterlegt hat
Symbol für Kampagnen

Context Hints

beschreiben Situationen, Themen oder Bedürfnisse, zu denen ein Angebot passen könnte. Sie funktionieren nicht wie klassische Exact-Match-Keywords und garantieren auch nicht, dass eine Anzeige bei einer bestimmten Frage erscheint.

Ein einfaches Beispiel:

Bei Google könnte jemand suchen: „Buchhaltungssoftware für Kleinunternehmen“

In ChatGPT könnte dieselbe Person fragen: „Welche Buchhaltungssoftware eignet sich für einen Betrieb mit fünf Mitarbeitern, wenn wir möglichst wenig Zeit mit der Buchhaltung verbringen wollen?“

Das Bedürfnis kann ähnlich sein. Die Art der Recherche ist aber eine andere. Der Nutzer formuliert nicht nur einen Suchbegriff. Er beschreibt seine Situation, stellt möglicherweise Rückfragen und versucht herauszufinden, welche Lösung zu ihm passt.

Genau dieser Kontext macht ChatGPT Ads interessant.

Symbol für Kampagnen

ChatGPT Ads können Unternehmen in einer Phase sichtbar machen, in der Menschen ein Problem verstehen, Möglichkeiten vergleichen und Entscheidungen vorbereiten.

Wichtig ist dabei eine klare Grenze: Die Anzeige beeinflusst nicht die eigentliche Antwort von ChatGPT. Werbung und Antwort sind voneinander getrennt. Eine eingeblendete Anzeige bedeutet deshalb auch nicht, dass ChatGPT das beworbene Unternehmen empfiehlt.

Unternehmen erhalten außerdem keinen Zugriff auf die persönlichen Chatverläufe der Nutzer. Für Werbetreibende stehen Leistungsdaten zur Kampagne zur Verfügung – nicht die privaten Gespräche dahinter.

Für welche Unternehmen ChatGPT Ads interessant sein könnten.

Welche Branchen langfristig besonders gut mit ChatGPT Ads funktionieren werden, lässt sich heute noch nicht seriös beantworten. Dafür fehlen noch ausreichend breite Erfahrungswerte. Trotzdem lässt sich aus der Art der Nutzung ableiten, wann ein Test besonders interessant sein könnte.

Wenn Kunden vor einer Entscheidung viele Fragen haben.

Je erklärungsbedürftiger eine Leistung oder ein Produkt ist, desto spannender kann ein Umfeld werden, in dem potenzielle Kunden genau diese Fragen stellen.

Das kann beispielsweise relevant sein für:

  • Unternehmensberatung
  • Software und IT
  • B2B-Dienstleistungen
  • Weiterbildung
  • Marketing
  • technische Produkte
  • Finanz- und Unternehmenslösungen
  • andere erklärungsbedürftige Dienstleistungen

Ein Kunde, der bereits genau weiß, welches Produkt er kaufen möchte, verhält sich anders als jemand, der zunächst verstehen muss, welche Lösung überhaupt zu seinem Problem passt. Gerade diese Recherchephase könnte für ChatGPT Ads interessant werden.

Wenn Produkte intensiv verglichen werden.

Auch für Onlineshops kann der Kanal interessant sein, wenn Kunden vor dem Kauf viele Fragen haben.

Mögliche Fragen könnten sein:

  • Welches Produkt passt zu meinem Anwendungsfall?
  • Wo liegen die Unterschiede zwischen zwei Modellen?
  • Welche Ausstattung brauche ich?
  • Welche Variante ist für mich sinnvoll?
  • Worauf sollte ich vor dem Kauf achten?

Hier entsteht ein anderer Kontaktpunkt als bei einer klassischen Produktanzeige im Social-Media-Feed.

Wenn Entscheidungen geplant statt spontan getroffen werden.

Ähnliches gilt aus unserer Sicht für Reisen, Tourismus und andere Angebote, bei denen Menschen planen, vergleichen und mehrere Faktoren abwägen. Das bedeutet aber nicht, dass ChatGPT Ads automatisch für jedes regionale Unternehmen sinnvoll sind.

Ein Installateur mit akutem Notdienst hat beispielsweise eine andere Ausgangslage als ein Unternehmensberater, dessen Kunden sich vor einer Kontaktaufnahme ausführlich informieren. Bei der einen Leistung zählt unmittelbare lokale Nachfrage. Bei der anderen spielen Information, Vergleich und Vertrauen eine größere Rolle.

Die bessere Frage lautet deshalb: „Wie treffen meine Kunden ihre Entscheidung – und spielt KI-Recherche dabei eine sinnvolle Rolle?“

ChatGPT Ads, Google Ads oder Meta Ads?

ChatGPT Ads sind nicht einfach eine Alternative zu Google oder Meta. Die Kanäle erreichen Menschen oft in unterschiedlichen Phasen ihrer Entscheidung. Genau deshalb lohnt sich ein Blick darauf, welche Aufgabe jeder Kanal typischerweise übernimmt.

Google Ads

„Ich suche konkret nach einer Lösung oder einem Anbieter.“

Google Ads sind besonders stark, wenn bereits eine konkrete Nachfrage besteht und ein Nutzer aktiv nach einer Leistung, einem Produkt oder einem Anbieter sucht.

Typische Aufgabe:
Bestehende Nachfrage abholen.

Meta Ads

„Ich habe nicht aktiv gesucht, aber das Angebot weckt mein Interesse.“

Facebook und Instagram können Menschen auf ein Angebot aufmerksam machen, obwohl sie gerade nicht aktiv danach suchen.

Typische Aufgabe:
Aufmerksamkeit erzeugen und Nachfrage aufbauen.

ChatGPT Ads

„Ich beschäftige mich mit einem Problem und möchte herausfinden, welche Lösung sinnvoll ist.“

ChatGPT Ads können interessant werden, während Nutzer recherchieren, Fragen stellen, Möglichkeiten vergleichen und Entscheidungen vorbereiten.

Typische Aufgabe:
Während Recherche und Entscheidungsfindung sichtbar werden.

Diese Einteilung ist bewusst vereinfacht. Jeder der drei Kanäle kann mehrere Phasen einer Kundenreise abdecken. Sie zeigt aber gut, warum wir ChatGPT Ads nicht einfach als „Google Ads mit KI“ betrachten würden.

Nehmen wir Photovoltaik als Beispiel.

  • Bei Google könnte jemand suchen: „Photovoltaik Firma Burgenland“
  • Auf Instagram entdeckt dieselbe Person vielleicht ein Projektvideo eines regionalen Elektrikers, obwohl sie gerade nicht aktiv nach einem Anbieter gesucht hat.
  • In ChatGPT könnte die Frage dagegen lauten: „Lohnt sich eine Photovoltaikanlage bei einem Einfamilienhaus mit Wärmepumpe und Elektroauto?“

Drei unterschiedliche Situationen – und drei unterschiedliche Möglichkeiten, mit einem Unternehmen in Kontakt zu kommen. Genau deshalb würden wir einen neuen Werbekanal nicht isoliert betrachten.

Ein Unternehmen braucht nicht möglichst viele Kanäle. Es braucht die richtigen Kontaktpunkte für die eigene Zielgruppe und ein funktionierendes Fundament dahinter.

Webseite, Sichtbarkeit, Kampagnen und Messbarkeit sollten sinnvoll zusammenspielen – statt einzelne Maßnahmen nur deshalb umzusetzen, weil sie gerade neu sind.

Welche Grenzen Unternehmen derzeit kennen sollten.

ChatGPT Ads haben Potenzial. Gleichzeitig gibt es derzeit einige Einschränkungen, die für eine realistische Einschätzung wichtig sind.

Nicht alle ChatGPT-Nutzer sehen Werbung

Anzeigen können aktuell bei Nutzern der Tarife Free und Go erscheinen. Die kostenpflichtigen Tarife Plus und Pro sowie die Business-, Enterprise- und Edu-Angebote sind werbefrei. Gerade für B2B-Unternehmen ist das ein Punkt, den wir genau beobachten würden.

Ein Teil jener Menschen, die bereit sind, für ChatGPT zu bezahlen, kann derzeit nicht über Anzeigen erreicht werden.

Wie stark sich das auf bestimmte Zielgruppen oder Branchen auswirkt, lässt sich aktuell noch nicht seriös beurteilen. Ebenso wäre es falsch anzunehmen, dass zahlende ChatGPT-Nutzer automatisch bessere Kunden sind. Es ist schlicht eine Einschränkung, die man bei der Bewertung des Kanals kennen sollte.

Personalisierte Werbung ist in Europa eingeschränkt

Im Europäischen Wirtschaftsraum gelten Einschränkungen bei personalisierter Werbung. Der aktuelle Gesprächskontext kann für die Relevanz einer Anzeige eine Rolle spielen. Weitergehende Personalisierungsmöglichkeiten sind in Europa aktuell jedoch eingeschränkter als in manchen anderen Märkten.

Auch das kann Einfluss darauf haben, wie Kampagnen aufgebaut und Zielgruppen erreicht werden.

Vergleichswerte fehlen noch

Für Google und Meta gibt es inzwischen jahrelange Erfahrungswerte aus unterschiedlichsten Branchen. Bei ChatGPT Ads fehlen solche Benchmarks noch.

Deshalb wären Aussagen wie: „ChatGPT Ads sind günstiger als Google Ads“ oder „ChatGPT Ads funktionieren besonders gut für Dienstleister“ zum jetzigen Zeitpunkt verfrüht.

Wir können Hypothesen aufstellen. Ob sie stimmen, müssen reale Kampagnen zeigen.

Ein neuer Kanal repariert kein schlechtes Fundament

Auch eine perfekt ausgespielte Anzeige bringt wenig, wenn danach eine unklare Website, eine schwache Landingpage oder ein komplizierter Anfrageprozess folgt.

Das ist bei ChatGPT nicht anders als bei Google oder Meta.

Bevor du ChatGPT Ads testest, solltest du fünf Fragen beantworten können:

  1. Welches konkrete Ziel verfolgt die Kampagne?
  2. Welches Problem oder Bedürfnis sprechen wir an?
  3. In welchen Gesprächssituationen könnte unser Angebot relevant sein?
  4. Welche Landingpage passt dazu?
  5. Woran erkennen wir anschließend, ob die Kampagne erfolgreich war?

Der Ads Manager stellt bereits wichtige Kennzahlen für die Auswertung bereit. Dazu gehören unter anderem Impressionen, Klicks, Kosten und Conversions. Damit ist eine technische Grundlage vorhanden, um nicht nur Reichweite zu kaufen, sondern Ergebnisse tatsächlich zu messen.

Was wir bei MarketiX jetzt selbst testen.

Wir wollen ChatGPT Ads nicht nur theoretisch beurteilen.

Unser eigener MarketiX-Account im Ads Manager ist bereits eingerichtet. Eine erste Kampagne haben wir inzwischen ebenfalls gestartet, um den neuen Werbekanal praktisch zu testen. Dabei interessiert uns nicht nur, ob wir möglichst viele Klicks bekommen.

Wir wollen herausfinden:

  • ob unsere Anzeigen ausreichend ausgespielt werden
  • in welchen Themen- und Gesprächskontexten sie relevant werden
  • wie viele Nutzer anschließend auf unsere Website wechseln
  • welche Kosten dabei entstehen
  • ob daraus konkrete Anfragen entstehen
  • ob Termine gebucht werden
  • und vor allem, wie relevant diese Kontakte tatsächlich sind

Ein günstiger Klick ist noch kein guter Klick. Eine Anfrage ist nicht automatisch eine gute Anfrage. Und hohe Reichweite allein sagt noch wenig darüber aus, ob ein Werbekanal für ein Unternehmen wirtschaftlich sinnvoll ist. Das gilt auch für Werbung in KI-Systemen.

Organische KI-Sichtbarkeit ist etwas anderes

Gleichzeitig erleben wir bereits eine andere Entwicklung.

Kunden fragen uns zunehmend, wie sie in ChatGPT und anderen KI-Systemen sichtbar werden können. MarketiX selbst wurde ebenfalls schon mehrmals über KI-Systeme gefunden und anschließend kontaktiert.

Das zeigt für uns, dass sich das Informationsverhalten verändert. Es beweist aber nicht, dass ChatGPT Ads automatisch funktionieren. Denn wir sprechen über zwei unterschiedliche Dinge:

Organische KI-Sichtbarkeit:

Ein Unternehmen wird in einer KI-Antwort gefunden, genannt oder als Informationsquelle berücksichtigt.

ChatGPT Ads:

Ein Unternehmen bezahlt für eine klar gekennzeichnete Werbeplatzierung.

Beides kann zukünftig Teil einer Sichtbarkeitsstrategie sein. Beides sollte aber getrennt bewertet und gemessen werden.

Sobald unser eigener Kampagnentest genügend Daten liefert, werden wir diesen Insight ergänzen. Dann können wir transparent zeigen, was tatsächlich passiert ist – inklusive Impressionen, Klicks, Kosten, Anfragen und Terminbuchungen.

Was wir Unternehmen aktuell empfehlen.

ChatGPT Ads sind aus unserer Sicht derzeit weder ein Kanal, den jedes Unternehmen sofort nutzen muss, noch ein Thema, das man einfach ignorieren sollte.  Das Potenzial liegt vor allem in einer neuen Werbesituation:

Ein Unternehmen kann sichtbar werden, während sich jemand intensiv mit einer Frage, einem Problem oder einer möglichen Lösung beschäftigt. Für Angebote mit einer längeren Recherche- und Entscheidungsphase ist das interessant.

Trotzdem würden wir aktuell keine funktionierende Google- oder Meta-Kampagne stoppen, nur um das gesamte Budget in ChatGPT Ads zu verschieben. Sinnvoller ist ein kontrollierter Test.

Ein solcher Test wird besonders interessant, wenn dein Unternehmen bereits:

  • ein klar definiertes Angebot hat
  • eine funktionierende Website oder Landingpage besitzt
  • Anfragen oder andere Conversions messen kann
  • weiß, welche Probleme Kunden vor einer Entscheidung beschäftigen

Wenn diese Grundlagen fehlen, würden wir sie zuerst schaffen.

Symbol für Kampagnen

Nicht der neueste Kanal entscheidet über den Erfolg. Entscheidend ist, ob Angebot, Zielgruppe, Botschaft, Website und Messung zusammenpassen.

Unser eigener Test soll deshalb nicht pauschal beantworten: „Sind ChatGPT Ads gut oder schlecht?“

Viel interessanter ist die Frage: „Für welche Angebote, Situationen und Unternehmen entsteht daraus tatsächlich ein sinnvoller zusätzlicher Kontaktpunkt?“

Genau das wollen wir herausfinden – und diesen Insight anschließend mit echten Erfahrungen und Zahlen ergänzen.

Rene Fasching von MarketiX – Marketing im Burgenland
Ich sehe viel Potenzial, weil sich immer mehr Menschen in KI-Systemen informieren und dort Entscheidungen vorbereiten. Werbung wird auch dort mit der Zeit normaler werden – entscheidend ist für mich am Ende, ob daraus relevante Anfragen und Termine entstehen.

Rene Fasching

Strategischer Kopf hinter MarketiX

Häufige Fragen zu diesem Insight

Hier findest du Antworten auf häufige Fragen rund um dieses Thema.

Können Unternehmen in Österreich bereits ChatGPT Ads schalten?

Ja. Österreich gehört zu den Märkten, in denen der Self-Service-Zugang zum OpenAI Ads Manager verfügbar ist. Österreichische Unternehmen können dort ein Werbekonto einrichten und Kampagnen erstellen.

Wo werden ChatGPT Ads angezeigt?

Anzeigen können unterhalb einer ChatGPT-Antwort erscheinen. Sie werden als gesponsert gekennzeichnet und sind von der eigentlichen Antwort getrennt. Eine Anzeige kann unter anderem Unternehmensname, Titel, Beschreibung, Bild und einen Link zur Landingpage enthalten.

Wer sieht Werbung in ChatGPT?

Anzeigen können derzeit bei Nutzern der Tarife Free und Go erscheinen. Plus, Pro, Business, Enterprise und Edu sind werbefrei. Dadurch erreicht Werbung momentan nicht die gesamte ChatGPT-Nutzerschaft.

Funktionieren ChatGPT Ads wie Google Ads?

Nicht genau. Bei Google spielen Suchanfragen und Keywords eine zentrale Rolle. ChatGPT Ads berücksichtigen unter anderem Kontext und Absicht eines Gesprächs sowie sogenannte Kontexthinweise des Werbetreibenden. Diese sind keine klassischen Exact-Match-Keywords.

Sollten KMU ChatGPT Ads jetzt schon testen?

Ein Test kann sinnvoll sein, wenn Angebot, Landingpage und Messung bereits klar sind und Kunden vor ihrer Entscheidung intensiv recherchieren. Der Kanal befindet sich allerdings noch in der Beta-Phase und es fehlen bislang branchenübergreifende Benchmarks. Deshalb sollte ein Test mit einem klar definierten Ziel und kontrolliertem Budget erfolgen.
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